2.8b Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Versuch 2.8b – Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Die Positronen-Emissions-Tomographie ist ein in der Medizin verwendetes Verfahren zum Nachweis physiologischer Prozesse. Man untersucht dabei das orts- und zeitabhängige Verhalten radioaktiver Markierungsstoffe, die dem Patienten appliziert wurden. Dazu nutzt man die e+e– -Vernichtung aus, bei der zwei kollinare Photonen entstehen. Diese weist man dann in einem Detektorpaar gleichzeitig (koinzident) nach.

Bei diesem Versuch machen Sie sich zunächst mit einem Versuchsaufbau zur Messung koinzidenter Ereignisse vertraut. Sie lernen die Funktionsweise der verwendeten BGO-Detektoren mit Photomultipliern kennen, indem Sie das Spektrum einer 22Na-Quelle aufnehmen und interpretieren. Anschließend stellen Sie den Output der einzelnen elektronischen Bauteile des Versuchsaufbaus mit Hilfe eines Oszilloskops dar. Ziel des Versuchs ist es, mit Hilfe von PET radioaktive Quellen in einem verschlossenen Behälter zu lokalisieren. Im Rahmen von PET haben Sie auch die Möglichkeit, relative Quellenintensitäten anzugeben.

Hier finden Sie die Versuchsanleitung.